Donnerstag, 31. Dezember 2009

Nur ganz kurz: Wir besitzen seit gestern Arbeitsvisa für Kanada (religious work) und können so sicherlich ein Jahr in Vancouver bleiben, falls dies mit dem Servants-Team in Ordnung geht.

Ich möchte folgendes Video empfehlen ( http://www.vimeo.com/8450561). Es stammt von einer grossen Missionskonferenz in den USA. Der Referent spricht über Inkarnation und nimmt dabei Servants to Asia's Urban Poor als Beispiel! Leider nur in Englisch verfügbar...

Allen ein gutes neues Jahr!!


Dienstag, 29. Dezember 2009

Christmas (von Ash im falschen Blog veröffentlicht :)

First in Downtown Eastside Vancouver, we had a Christmas party with our friends... offering more than the food and drink that meets their physical needs, we offer them as well community and fellowship. The ambiance was great. People felt welcomed and at ease and open to share their life stories. There was lots of great food, laughter, music and even dancing! We had fun and peoples' lives were touched, as one grown man even cried at the experience of God's love in our midst.

The last picture is of our local Vineyard church that we've now started going to. They meet all together every other week in the community center for their worship services and then the other weeks in their home groups at people's houses.


Farther south, down in California, we celebrated Christmas with the family. It was a nice week of just being together, playing games, eating, watching a movie or two, joking and laughing.... It was fun and as well very meaningful for us, since we had not spent Christmas in Cali since 2002. Since it was a short week, we just mainly focused on being with the family and didn't really have time to meet with any other people. Maybe next time, we'll be able to meet up with some more friends as well.


Merry Christmas to all of you and a Happy New Year!!!!!!!!

Dienstag, 22. Dezember 2009

Die etwas andere Weihnachtsfeier

Adventszeit in der Downtown Eastside...was heisst das? Verschiedenste Kirchgemeinden und wohltätige Organisationen kommen, um heisse Schokolade, Suppe, Sandwiches, Socken, Jacken etc. auszuhändigen...kein Problem für die Obdachlosen, den Magen zu füllen...und dabei bleibt es dann meistens auch.

Bei Servants versuchen wir, neben dem Essen auch Freundschaft anzubieten. Da wir mitten in der Downtown Eastside wohnen, ist dies natürlich einiges einfacher als für die Organisationen, die nur für einen Tag oder einmal pro Monat kommen.

Am 18. Dezember haben wir unsere Türen, die ja grundsätzlich jederzeit für Besucher offen stehen,  für eine Weihnachtsfeier geöffnet. Für mich persönlich eine sehr wertvolle Erfahrung, wie das Feiern der Geburt Jesu die Leute echt berührt...wie eben auch Tränen dieser Hoffnung Ausdruck geben können...wie jeder und jede einzelne nicht nur zerbrochen, sondern auch auserwählt und gesegnet ist...wie wir alle schlussendlich gar nicht so verschieden sind, egal, ob wir auf der Strasse leben oder nicht...

Es folgen einige Fotos, die einen kleinen Eindruck der Feier vermitteln:


Mittwoch, 9. Dezember 2009

Ups and downs

Der letzte Blogeintrag war gerade vor Ashleen's Krankheit. 10 Tage später scheint diese überwunden. Es war eine ermüdende und teils nervenaufreibende Zeit. Wir haben von neuem gesehen, dass ein Leben in den Tropen auch gesundheitlich eine Herausforderung ist. Hier folgt ein kurzer Rückblick (ohne Fotos, die wären nicht besonders anschaulich :).

Am Sonntag Morgen wächt Ashleen mit hohem Fieber und starken Kopfschmerzen auf. Als Bauchschmerzen dazukommen, nehmen wir an, es sei eine Magen-Darmgrippe und hoffen, den Flug am Montag nehmen zu können. Am Montag kommt ein Ausschlag im Gesicht und z.T. Körper dazu...wir gehen ins Spital zur Abklärung. Die Ärztin diagnostiziert Upper Respiratory Stem Infection (Infektion der oberen Atemwege), was uns verwundert, da Ashleen kaum hustet. Trotzdem beginnt Ashleen eine Antibiotika-Kur.

Bis Donnerstag geht es gesundheitlich immer schlechter. Zeit, wieder ins Spital zu gehen. Diesmal behalten sie Ashleen, sie ist dehydriert. Weitere Bluttests folgen. Nächste Diagnose: Typhoid fever (Typhus)...was uns schockiert, da eine vierwöchige schwere Erkrankung vor uns zu liegen scheint. Die Vorstellung, mit Ellie während Wochen zwischen Spital und Unterkunft zu pendeln, ist alles andere als erheiternd.

Am Freitag dann die halb-erlösende Botschaft, dass es vielleicht doch nicht Typhus sei. Wir fühlen uns nicht sehr gut informiert durch die Ärzte, sehen aber, dass es gesundheitlich besser geht. Am Samstag dann die überraschende Meldung, Ashleen könne das Spital mehr oder weniger sofort verlassen.

Noch immer haben wir keine genaue Diagnose, werden wohl auch keine mehr erhalten...auf dem ärztlichen Attest steht "systemic viral infection", was so ziemlich vieles sein könnte.

Am vergangenen Montag sind wir mit einer Woche Verspätung nach Vancouver geflogen. Zum Glück war das Flugzeug so leer, dass wir bisweilen 12 (!) Sitze beanspruchten (haben uns alle drei hingelegt :). Im Moment versuchen wir uns von Jetlag und Krankheit zu erholen (Ellie ist die halbe Nacht wach) und beginnen wieder mit unseren Aufgaben hier (Thomas wird z.B. die Servants-website auf Deutsch übersetzten).

Wie es für uns weitergeht, wollen wir bis Ende Jahr entschieden haben!